AT&T nicht mehr exklusiv?
In den USA kursieren Gerüchte, dass AT&T das iPhone-Monopol verlieren könnte.
In den USA wird das iPhone wie hierzulande auch exklusiv über einen Mobilfunkanbieter vertrieben. In Deutschland ist es T-Mobile, in den USA AT&T.
Diese Bindung hat von Anfang an heftige Proteste hervorgerufen. Nicht nur, weil Kunden anderer Anbieter außen vor blieben, sondern auch, weil das UMTS-Netz von AT&T als eines der schlechtesten in den USA gilt.
Obendrein schnitt AT&T kürzlich bei einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit als schlechtester Anbieter ab.
Das könnte bald ein Ende haben. Schon seit einiger Zeit kursieren Gerüchte, dass Apple in den USA einen anderen bzw. zweiten Anbieter mit ins Boot nehmen will. Bislang munkelte man, dass Apple mit Verizon im Gespräch sei. Doch seitdem Verizon Motorolas Droid in der Werbung dezidiert gegen das iPhone platziert, scheinen diese Gerüchte eher unwahrscheinlich zu sein.
Nun hat ein Bericht im amerikanischen Finanznetzwerk The Street die Spekulationen erneut angeheizt. Danach soll der Exklusivvertrag zwischen AT&T und Apple im nächsten Jahr auslaufen. Angeblich soll dann die US-Niederlassung von T-Mobile ins Spiel kommen und das iPhone in den USA vermarkten.
The Street beruft sich bei der Meldung auf die Analysten Doug Reid von Thomas Weisel. Danach soll es bei Apple ein Umdenken gegeben haben. Legte man bei der Markteinführung des iPhones wert auf eine exklusive Partnerschaft, wolle man das iPhone nun lieber über verschiedene Provider anbieten.
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