
In den USA gibt es das iPhone derzeit nur für AT&T-Kunden. Das könnte sich im nächsten Quartal ändern, was die Nachfrage deutlich ankurbeln dürfte.
Aus der Gerüchteküche: Apple hebt Produktionsziel fürs iPhone an
Auch im nächsten Quartal rechnet man bei Apple wohl nicht damit, dass die Nachfrage nach dem iPhone 4 abflauen könnte
Wer ein iPhone 4 haben will, der muss sich mitunter in Geduld fassen. Denn nicht immer ist das begehrte Smartphone problemlos lieferbar. So hat Vodafone wegen Lieferengpässen sogar einen Bestellstopp verhängt und in Apples Onlinestore wird man auf mindestens eine Woche Lieferzeit vertröstet.
Da kommt die Meldung nicht überraschend, dass Apple das Produktionsziel für das nächste Quartal um rund zehn Prozent erhöht haben soll. Das zumindest will man bei DigiTimes erfahren haben. Bislang ging man von rund 19 Millionen iPhones im ersten Quartal 2011 aus, jetzt soll dieses Ziel angeblich auf 21 Millionen Stück erhöht worden sein.
Dass das iPhone 4 damit zu einem Produkt werden wird, dass man problemlos überall bekommt, kann allerdings bezweifelt werden. Denn einer Gründe für die Produktionssteigerung soll die Einführung eines CDMA-iPhones in den USA sein. Bislang gibt es das iPhone dort nur bei AT&T, die als einziger großer Mobilfunkanbieter auf den auch hierzulande üblichen Funkstandard GSM setzen. Ein CDMA-iPhone könnte aber auch von anderen Anbietern wie Verizon ins Programm genommen werden. Falls also das AT&T-Monopol in den USA fällt, dann wird wohl auch dort das passieren, was nach dem Fall des Telekom-Monopols hierzulande sich ereignete: Die Nachfrage wird sprunghaft steigen - und die erhöhten Stückzahlen wohl komplett aufsaugen.
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