Ballmer: Apple hat keine Chance
Microsoft Steve Ballmer liebt die lauten Töne und kernigen Behauptungen. Dieses Mail: Apples iPhone ist eine Totgeburt
Wie sehr das iPhone die Branche durchwirbelt merkt man daran, wie sehr die großen Firmen die Bedeutung des iPhones negieren wollen. Allen voran Microsoft-Chef Steve Ballmer.
Als Apple das iPhone erstmals vorstellte, wollte er sich vor Lachen schier über das most expensive phone in the world schier ausschütten und prognostizierte einen völligen Flop.
Davon war nach den ersten Verkaufsmeldungen keine Rede mehr und Ballmer machte eine Kehrtwendung. Der Erfolg von Apple, so schrieb er in einer Mail an die Belegschaft, läge in der engen Verzahnung von Soft- und Hardware und schlug vor, dass auch Microsoft einen ähnlichen Weg beschreite.
Nun hat Ballmer seine Meinung erneut geändert und, wie AppleInsider berichtet, Apple ein nahes Ende prophezeit (und weil er schon mal dabei war, hat er gleich auch Nokia auf die Krankenliste gesetzt). Ballmers Argument ist eine erneute Kehrtwendung: Sowohl Apple als auch Nokia hätten nicht verstanden, dass sie ihre Plattformen für andere Anbieter öffnen müssten, statt Hard- und Software kontrollieren zu wollen. Als positives Gegenbeispiel nannte er, wen wundert’s, Microsoft, wo man die Entwicklung von Hardware oder anderen Diensten anderen überlasse und sich auf die Entwicklung von Software konzentriere.
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