Das iPhone überholt in Europa Blackberry
Das iPhone auf der Überholspur: Nach jüngsten Daten soll es in Europa bereits knapp vor Blackberry auf Platz zwei liegen.
So kann man sich irren: „Es ist völlig ausgeschlossen, dass das iPhone nennenswerte Marktanteile bekommt“ urteilte Steve Ballmer kurz vor der Einführung des iPhones. Zwei Jahre später hat das iPhone sich nicht nur im Markt etabliert und Windows-Mobile-Geräte hinter sich gelassen, sondern ist auf den Weg an die Spitze.
Kürzlich stellte Gartner die Ergebnisse ihre Smartphone-Studie vor, nun legen die Marktforscher von Canalys nach. Die Ergebnisse unterscheiden sich zwar im Detail, sind im Prinzip aber gleich. Beide Unternehmen sehen ein starkes Wachstum des weltweiten Smartphone-Markts, bei beiden lauten die ersten drei Plätze: Nokia, RIM (Blackberry) und Apple (iPhone).
Bei Canalys kann man zudem die Zahlen nach regionalen Märkten abrufen. Und das Ergebnis ist verblüffend: In Europa liegt Apple mit einem Marktanteil von 13,6 Prozent deutlich vor RIM mit 10,3 Prozent auf Platz zwei.
Es sieht ganz danach aus, als habe sich Steve Ballmer nicht nur völlig verschätzt, sondern als würde Apple mit dem iPhone das gelingen, was ihnen mit dem iPod bereits gelungen ist: den Markt mit einem Gerät verspätet betreten, um ihn dann konsequent von hinten aufzurollen.
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