Frisst das iPad den Netbook-Markt?

Die Netbook-Verkäufe brechen dramatisch ein. Laut Morgan Stanley ist der Grund das iPad.

Seit rund zwei Jahren drängen die Netbooks, also preiswerte Mini-PCs, auf den Markt. Das neue Marktsegment boomte, Monat für Monat vervielfachten sich die Absatzzahlen. Noch vor rund einem Jahr waren Zuwächse um gut 500 Prozent zu verbuchen.

Doch damit ist es vorbei - im April dieses Jahres lag das Wachstum gerade einmal bei fünf Prozent.

Für die Marktforscher bei Morgan Stanley ist der dramatische Einbruch des Netbook-Marktes ein Zeichen für den Erfolg des iPads. Seit der Ankündigung des iPads im Januar seien die Verkäufe deutlich zurückgegangen, seit seiner Auslieferung stagniere der Markt.

Kritiker interpretieren die Zahlen allerdings anders. Danach ist das Zusammentreffen von rückläufigen Verkäufen bei Netbooks und der Markteinführung des iPads eher Zufall. Vielmehr sei das Marktsegment der billigen Kleinstrechner einfach gesättigt und der Netbook-Boom vorbei.

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Tags: Netbook, IPad, Marktanteil, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 09.05.2010