Gerücht: Ende des AT&T-Monopols

Noch verfolgt Apple die Strategie, das iPhone nur über einen Anbieter zu verkaufen. Doch das soll sich ändern.

Mit dem iPhone hat Apple eine für den Mobilfunkmarkt eher ungewöhnliche Entscheidung getroffen. Das Gerät soll ausschließlich und exklusiv über einen Anbieter vertrieben werden. Bislang waren solche Exklusiv-Verträge zwar üblich, aber auf wenige Monate beschränkt. Apple schließt dagegen Ein- oder gar Zweijahresverträge ab.

Doch die Zeiten ändern sich. Mit der weltweiten Markteinführung geriet das ursprüngliche Vertriebsmodell immer stärker ins Wanken, sind doch in Ländern wie etwa Frankreich solche Exklusiv-Abkommen schlicht verboten.

Der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray sieht laut Apple Insider auch für die USA ein Ende der Exklusivität. Nach seinen Informationen und Vermutungen soll das AT&T-Monopol für das iPhone mit der zu erwartenden Einführung des nächsten Modells Mitte 2010 fallen und das iPhone auch bei anderen Carriern zu haben sein. Allerdings würde ein solcher Wechsel in den USA auf technische Probleme stoßen, da die Konkurrenten zu AT&T – allen voran Verizon – auf einen anderen Mobilfunkstandard setzen.

Sollte Munster Recht behalten, könnte das auch für Deutschland heißen, dass iPhone-Kunden in absehbarer Zeit ihren Carrier wählen können und für ein iPhone nicht mehr auf T-Mobile angewiesen sind.

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Tags: Markt, Carrierer, Verträge, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 06.09.2009