Viele Anbieter = mehr Marktanteil
Das Ende der Exklusivverträge hat in einigen Ländern die Verkaufszahlen deutlich steigen lassen.
Apples ursprünglicher Plan zu Vermarktung des iPhones sah vor, dass das Gerät in jedem Land exklusiv nur bei einem Anbieter zu bekommen sein sollte. Das klappt nicht überall, in manchen Ländern musste Apple aus rechtlichen Gründen von Anfang an mehreren Anbietern Zugang zum Gerät bieten, in anderen hat Apple die Exklusivität inzwischen wieder aufgehoben.
So zum Beispiel in England. Hier lief der Exklusivvertrag zwischen O2 und Apple kürzlich aus, seither ist das iPhone auch bei Orange zu haben, Vodafone folgt Anfang 2010. Die Erweiterung der Anbieterschar sorgte für einen Verkaufsboom: Rund 30.000 Geräte konnte Orange am ersten Tag absetzen.
Auch in Frankreich ist das iPhone schon seit längerer Zeit bei mehreren Anbietern zu haben – und auch hier schlug die Verbreiterung der Anbieterbasis deutlich auf die Zahl der verkauften Geräte durch. Laut Electronista sollen sich die Verkäufe seither verdoppelt haben.
Frankreich ist derzeit der größte iPhone-Markt in Europa. Marktbeobachter schätzen, dass in diesem Jahr rund 600.000 Modelle in Frankreich verkauft werden.
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