Wie viele Downloads braucht man, um unter die Top 100 im App Store zu kommen?

Der App Store gilt als Goldgrube für Entwickler. Das stimmt nicht so ganz, sagt Entwickler Rick Strom.

Rick Strom ist ein fleißiger Mensch: 20 Programme hat er inzwischen im App Store platziert und mindestens drei davon haben sogar unter die Top 100 geschafft. Seine Social-Network-Software Zen Jar kam auf Platz 34, sein Spiel Spirit Board in der kostenlosen Version auf Platz 36, als kostenpflichtige Vollversion lag sie immerhin auf Platz 95.

Wurde Rick Strom mit diesem Erfolg zu einem reichen Mann? Mitnichten. Denn um auf Platz 34 zu kommen, genügten bereits rund 30 Downloads am Tag, mit Zen Jahr hat er rund 600 US-Dollar im Monat verdient. Das ist eine nette Summe, aber natürlich kein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen.

Doch was heißt das für die rund 40.000 Programme, die es nicht unter die Top 100 schaffen? Ganz einfach: deren Entwickler verdienen praktisch gar nichts. Und auch die besser platzierten Apps werden kaum zur Gans, die goldene Eier legt.

Ein Programm im App Store ist also keine Lizenz zum Gelddrucken, eher ein Lotterielos, bei dem man, mit viel Glück, den Hauptgewinn trifft. Alle anderen müssen sich mit Drei Richtigen – oder gar nichts begnügen.

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Tags: App Store, Umsatz, Top 100, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 25.05.2009