Ohrenärzte mögen keine iPods
Die Dauerberieslung mit lautstarker Musik kann zu bleibenden Hörschäden führen.
Wie der Newsdienst Golem meldet, haben HNO-Ärzte anlässlich einer Tagung »Schwerhörigkeit als echte Volkskrankheit« diagnostiziert. Dabei würden die Patienten immer jünger. Schuld an dieser Entwicklung sei der Boom der MP3-Player.
Zwar habe die EU bei diesen Geräten einen maximalen Schalldruckpegel von 100 Dezibel festgelegt, doch in der Praxis helfe das wenig, da die Player keine Anzeige für diese Wert haben.
Die HNO-Ärzte fordern die Hersteller fordern die Hersteller der Player daher auf, in den Gebrauchsanweisungen auf die möglichen Gesundheitsschäden durch exzessiven Player-Einsatz hinzuweisen und Tipps zu geben, wie man sich gegen Hörschäden schützen könne.
Apple-Sprecher Georg Albrecht betonte gegenüber dem Newsdienst, dass der iPod immer schon die EU-Norm zur maximal möglichen Lautstärke erfüllte habe. Außerdem verwies Albrecht darauf, dass Eltern die maximale Lautstärke des iPods festlegen und durch einen Code schützen können.
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