Die Akkuleistung des iPad 3G
Das iPad 3G zehrt stärker am Akku als die Standard-Version.
Das iPad gibt es in zwei verschiedenen Versionen: als reines WLAN-Modell und als WLAN/UMTS-Ausführung. Oder, in der amerikanischen Namensgebung: als Wi-Fi/3G-Version.
Bei der 3G-Version sorgt eine Mikro-SIM-Karte für eine ständige Funkverbindung und den Internetzugriff unterwegs auch da, wo kein WLAN zur Verfügung steht.
Das ist einerseits bequem, hat aber seinen Preis: die Funkverbindung belastet den Akku.
Für sein Wi-Fi-Modell gibt Apple eine Akkuleistung von zehn Stunden im Betrieb an, erste Tests haben gezeigt, dass in der Praxis dieser Wert völlig problemlos erreicht wird.
Beim 3G-Modell nennt Apple neun Stunden. Dieser Wert wurde in einem Test von iLounge allerdings nicht ganz erreicht, hier fehlten 20 Minuten an den versprochenen neun Stunden.
Dennoch zeigten sich die Tester von der Akkuleistung des iPads beeindruckt. Für die Praxis spielten die fehlenden 20 Minuten auch keine große Rolle, denn der Test wird unter Maximalbelastung durchgeführt. Bei voll aufgedrehter Helligkeit und aktivem WLAN wurde über 3G eine komplexe Webseite einmal in der Minute neu geladen. Das wird im alltäglichem Einsatz wohl eher nicht vorkommen.
Hierzulande wird das iPad Ende Mai in beiden Varianten auf den Markt kommen. Wer mit der 3G-Version liebäugelt, sollte sich also bewusst sein, dass der Akku unter Umständen nicht ganz so lang hält wie bei der reinen WLAN-Ausführung.
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