Die Killer-SMS [UPDATE]

SMS auf dem iPhone kann ungeahnte Nebenwirkungen haben. Ein bislang nicht behobenes Problem sorgt für erhebliche Unsicherheit

[UPDATE] Wie sich jetzt herausgestellt hat, ist Miller noch sehr weit davon entfernt, seine Schreckensszenarien Wirklichkeit werden zu lassen. Das iPhone stürzt ab. Das war’s – ärgerlich, keine Frage, aber nicht wirklich gefährlich.[/UPDATE]

Für Apple ist Charlie Miller kein Unbekannter. Der Sicherheitsexperte ist in der Vergangenheit mit einigen spektakulären Mac-Hacks aufgefallen. Nun hat er sich das iPhone vorgenommen und hat prompt ein nach seiner Aussage überaus kritische Lücke gefunden. 

Laut Miller soll es möglich sein, jedes beliebige iPhone durch speziell präparierte SMS-Nachrichten zu kapern, Code einzuschleusen, Daten auszulesen und ähnliche unerfreuliche Dinge. Dabei sollen die Nachrichten unbemerkt im Hintergrund vom iPhone empfangen werden. Es ist nicht notwendig, dass der iPhone-Besitzer aktiv wird und etwa eine der Killer-SMS öffnet.

Laut Miller hilft hier nur die radikale Lösung: ausschalten.

Miller hat Apple bereits vor einigen Wochen über die gravierende Lücke informiert. Bleibt zu hoffen, dass Apple möglichst schnell ein Sicherheitsupdate herausbringt.

Kleiner Trost: das iPhone ist mit der Lücke nicht allein, sie betrifft auch Google Android und Windows Mobile.

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Tags: SMS, Sicherheit, Hacker, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 30.07.2009