Forbes: iPhone schlägt Kindle
Das iPhone setzt sich als Lesecomputer durch
Die Idee, eine speziellen, tragbaren Computer als elektronisches Buch zu platzieren, hat eine lange, aber nicht sehr erfolgreiche Geschichte. Den jüngsten Versuch unternahm Amazon mit seinem Kindle. Bislang scheint man bei Amazon mit dem Erfolg des Produktes zufrieden zu sein, in wenigen Wochen wird man ihn wohl auch hierzulande bekommen können, konkrete Zahlen gibt es aktuell aber noch nicht.
Auch das iPhone kann sich dank seines sehr guten und relativ großen Displays als Lesecomputer behaupten. Es liegen verschiedene Programme vor, mit denen sich elektronische Texte aller Art anzeigen lassen.
Nun hat das Wirtschaftsmagazin Forbes einmal die Zahlen verglichen – und kam zu dem Schluss, dass das iPhone als Lesecomputer erfolgreicher sei als der Kindle.
Allerdings ist die Methodik alles andere als wasserdicht. Man hat nämlich einfach die Download-Zahlen des kostenlosen E-Book-Programms Stanza (395.000) mit den (geschätzten) Verkaufszahlen des Kindle (380.000) verglichen.
Vergessen wird dabei allerdings, dass nicht jeder, der ein kostenloses Programm herunterlädt und installiert, es auch tatsächlich regelmäßig nutzt. Der Kindle dagegen kostet dagegen stolze 359 US-Dollar – und so viel Geld gibt man nicht für ein Produkt aus, das man schon nach wenigen Tagen ungenutzt in die Ecke legt.
Anders gesagt: Die Kindle-Käufer dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel intensivere E-Book-Nutzer sein als die Stanza-Downloader.
Unabhängig davon, welches System denn nun erfolgreicher ist, lässt sich angesichts der Stanza-Downloads immerhin festhalten, dass offensichtlich sehr viele iPhone-Nutzer daran interessiert sind, E-Books auf Ihrem iPhone zu lesen
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