
Bislang braucht eine Web-App (rechts) im Vergleich zu einer Webseite (links) rund doppelt so lang für den Sunspider-Benchmark. (Screenshot: AppleInsider.)
Hoffnung für Web-Apps: iOS 5 unterstützt Nitro für alle
Mit iOS 5 können auch Web-Apps die schnelle Javascript-Engine nutzen
Mit iOS 4.3 führte Apple die Unterstützung der schnelle Nitro-Engine für Safari ein, die Javascript deutlich flotter ausführt als die bisherige Javascript-Engine und so den Aufbau von Webseiten deutlich beschleunigt.
Der Haken: das funktioniert bislang nur mit Webseiten, die in Safari geöffnet werden. Web-Apps dagegen - die im Grunde nichts anderes als Webseiten sind, die außerhalb von Safari ausgeführt werden - konnten vom Tempo-Boost bislang nicht profitieren.
Das führte zu einigem Unmut in der Entwicklergemeinde. Manche Programmierer vermuteten gar eine gezielte Benachteiligung von Web-Apps, um den nativen Apps aus dem App-Store einen weiteren Vorteil zu verschaffen. Schließlich kontrolliert Apple alle Apps aus dem Store und verdient mit ihnen Geld, während Web-Apps der Kontrolle entzogen sind.
Mit iOS 5 soll das Ungleichgewicht allerdings behoben werden. In der aktuellen Beta von iOS 5 soll ein Bug behoben worden sein, der den Zugriff auf die Nitro-Engine bei Web-Apps verhindert hat.
Anders gesagt: Mit iOS 5 wird Javascript sowohl im Browser als auch in Web-Apps mit dem gleichen hohen Tempo ausgeführt.
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