Ein um 30% geschrumpftes iPhone wäre vermutlich einfach zu klein, als dass man es mit den üblichen Apps bestücken könnte.

Das ewige Gerücht: iPhone nano

Erneut kursiert das Gerücht um ein kleineres, billigeres iPhone

Inzwischen hat das Gerücht um ein "iPhone nano"  fast schon Tradition und so unwahrscheinlich es auch sein mag, so beharrlich taucht es immer wieder auf, sobald der Termin für das kommenden iPhone näher rückt (das "iPhone 5" wird für Anfang Juni erwartet).

Dieses Mal ist es das Wirtschaftsmagazin Bloomberg, das von den üblichen anonymen Tippgebern erfahren haben will, dass Apple an einer kleineren und billigeren Version des iPhones arbeitet. Die soll rund ein Drittel kleiner sein als das aktuelle iPhone, keinen Home-Button besitzen und für rund 200 US-Dollar ohne Vertragsbindung in den Handel kommen. 

Das klingt nun nicht sehr wahrscheinlich und man fragt sich, was die Quelle, auf die sich Bloomberg beruft, da gesehen haben will. Schließlich müsste auch ein "iPhone nano" mit Apps bestückt werden können. Und die setzen allesamt die Auflösung des iPhones bzw. des iPads vor, auf einem kleineren Bildschirm werden sie schlicht nicht funktionieren. Zwar ist ein kleineres Display mit der Auflösung des iPhones denkbar, aber dann würde die Darstellung derart winzig, dass man die App mit dem Finger nicht mehr bedienen kann. Auch ein fehlender Home-Button klingt unwahrscheinlich. Allerdings experimentiert Apple in der aktuellen Beta von iOS 4.3 mit neuen Gesten, die einen Home-Button überflüssig machen würden.

Vielleicht handelt es sich bei dem angeblichen Prototypen um eine Produktstudie zum iPod nano, vielleicht auch um ein Gerät, das Apple nie auf den Markt bringen wird. Aber vermutlich nicht um ein "iPhone nano".

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Tags: Gerüchte, IPhone nano, IPod, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 13.02.2011