Kein Opera auf dem iPhone
Apple hat erwartungsgemäß Opera-Mini für das iPhone nicht akzeptiert.
Wer seine Software offiziell aufs iPhone bringen möchte, der muss über den App Store gehen. Wer hier aufgenommen wird, bestimmt allerdings Apple. Zwar sind die Aufnahmebedingungen nicht wirklich klar definiert und es kam in der Vergangenheit gelegentlich zu umstrittenen Ablehnungen. Doch mitunter ist die Sache so sonnenklar, dass man ich fragt, warum sich ein Programmierer überhaupt die Mühe gemacht hat.
Zum Beispiel die norwegische Browser-Schmiede Opera. Dort hat man eine iPhone-Version des Opera-Browsers programmiert und gibt sich nun erstaunt darüber, dass Apple diesem Programm die Aufnahme in den App Store verweigert hat. Als Grund gibt Opera an, dass das eigene Produkt mit Safari konkurriere und Apple deshalb die Aufnahme verweigert habe.
John Gruber von Daring Fireball weist dagegen darauf hin, dass bereits die Nutzungsbedingungen des SDKs die Programmierung eines Javascript-Interpreters eindeutig untersagen – und ein Browser ohne Javascript ist bekanntlich ein Unding.
Denkbar wäre es allerdings, die auf dem iPhone vorhandene Rendering Engine Webkit zu benutzen, um einen eigenen Browser zu entwickeln. Ob Apple so ein Programm allerdings zulassen würde, ist fraglich.
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