Nach Youtube öffnet sich nun auch Vimeo für HTML5

Noch ist Flash die Nummer eins, wenn es um Videos im Web geht. Doch die Zeiten scheinen sich zu ändern.

Je wichtiger iPhone, iPad & Co beim mobilen Webzugriff werden, desto stärker reagieren die Anbieter auf den Flash-Bann von Steve Jobs. Keines der iOS-Geräte unterstützt Flash. Stattdessen setzt Apple auf HTML5.

Schon bei der Markteinführung des iPhones kooperierte Youtube mit Apple und bot einen Teil seiner Videos im H.264-Format an, den das iPhone problemlos darstellen kann. Inzwischen ist praktisch der gesamte Videobestand von Youtube auf dem iPhone abrufbar und auch eingebettete Videos auf Webseiten lassen sich anzeigen.

Nun hat Vimeo, der zweite große Video-Anbieter, nachgezogen. Schon seit Ende letzten Jahres war es möglich, die Startseite von Vimeo auf auf dem iPhone aufzurufen, um dort Videos zu betrachten. Jetzt bietet Vimeo einen "universal player" an, der den Mitgliedern beim Einbetten ihrer Videos auf Webseiten hilft. Der Player erkennt automatisch, von welchem Geräte aus er aufgerufen wurde und ist in der Lage, das zur Systemumgebung passende Videoformat zu liefern. So werden bei iOS-Geräten keine Flash-, sondern H.264er-Dateien gesendet und können auf den Geräten betrachtet werden.

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Tags: Flash, Vimeo, Youtube, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 22.08.2010