Gut aufwachen mit dem iPhone
Das Programm Sleepcycle weckt Sie dann, wenn Ihnen das Aufstehen am leichtesten fällt.
Das iPhone hat eine Uhr und kann auch als Wecker eingesetzt werden. Das ist noch nichts besonderes. Aber das iPhone besitzt auch sehr empfindliche Bewegungssensoren – und in Kombination mit dem Wecker eröffnet sich eine erstaunliche Anwendungsmöglichkeit.
In jedem Schlaf gibt es Phasen von tiefem und weniger tiefem Schlaf, die von außen durch die mehr oder weniger starken Bewegungen des Schlafenden zu unterscheiden sind. Rappelt der Wecker zu einem Zeitpunkt einer tiefen Schlafphase, fällt einem das Aufstehen deutlich schwerer als wenn der Weckzeitpunkt in einer leichten Schlafphase liegt.
Nun kann ein normaler Wecker natürlich nicht wissen, in welcher Schlafphase man sich befindet, er klingelt stur zum festgelegten Zeitpunkt. Doch das iPhone ist kein normaler Wecker, was sich das Programm Sleepcycle zu Nutze macht.
Das Programm wählt im 30-Minuten-Umfeld zum Wecktermin genau die Phase, in der man leicht und entspannt aufstehen kann. Dazu wird das iPhone aufs Bett gelegt, zum Beispiel am Kopfende unter das Bettlaken, wo die Sensoren die Bewegungen des Schlafenden analysieren und so eine leichte von einer tiefen Schlafphase unterscheiden können. In einer leichten Schlafphase im Umfeld des Wecktermins löst das Programm den Alarm aus und der Schläfer erwacht leicht und ausgeschlafen.
Das klingt alles sehr abenteuerlich, soll aber, so die Aussage derer, die es ausprobiert haben, tadellos funktionieren.
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