Doppelter Arbeitsspeicher beim iPhone 4

Apple gibt sich bei technischen Details zum iPhone 4 schweigsam. Manches wird aber doch bekannt.

Ein Smartphone ist im Grunde ein Computer in der Jackentasche, mit dem man auch telefonieren kann. Doch so ähnlich sich Desktop-PC und Smartphone im Prinzip auch sind, so sehr unterschieden sie sich auch.

Denn bei einem Smartphone sind Rechenressourcen begrenzt. Jedes MB mehr an Arbeitsspeicher frisst die wichtigste Ressource überhaupt: Strom. Daher ist der RAM-Ausbau bei Smartphones vergleichsweise knauserig.

So hatte das erste iPhone einen Speicher von gerade einmal 128 MB. Beim 3G/3GS wurde der Speicher auf 256 MB verdoppelt. Beim iPhone 4 sind es nun 512 MB, die Bestandteil des A4-Prozessors sind. Das wurde während eines Vortrags auf der WWDC eher nebenbei während einer Präsentation bekannt.

Der vergleichsweise üppige Speicherausbau hat seinen Grund. Denn nur mit genügend Speicher kann das iPhone mehrere Programme gleichzeitig aktiv im Hintergrund halten (Multitasking).

Durch den Vergleich des RAM-Ausbaus wird auch klar, warum das neue iOS 4 auf dem ersten iPhone gar nicht installiert und auf dem 3G/GS nur eingeschränkt genutzt werden kann - es fehlt schlicht am nötigen Arbeitsspeicher.

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Tags: RAM, Multitasking, Hardware, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 19.06.2010