Die Systembibliothek libmobiledevice öffnet das iPhone auch für Linux-Anwender.

Linux und das iPhone

Offiziell geht das nicht, inoffiziell schon: das iPhone spricht mit Linux.

Apple bietet die zentrale Mediensoftware iTunes lediglich für Windows und Mac OS X an, Linux wird von Apple nicht unterstützt. 

Doch dergleichen ist man in der Linuxszene ja gewöhnt. Gibt es keine Lösung eines Herstellers, programmiert man die halt selbst. 

So auch beim iPhone. Mit der nun in der Version 1.0 vorliegenden Systembibliothek libmobiledvice stehen zahlreiche Routinen bereit, um die Kommunikation zwischen Linux und iPhone zu organisieren. Dabei werden keine iTunes-Komponenten benutzt, ein Jailbreak des iPhones ist ebenfalls nicht notwendig.

Die Entwickler zeigen in einem Video, was möglich ist - nämlich fast alles, was mit iTunes auch geht. Man bekommt Zugriff auf das Dateisystem, kann Daten synchronisieren und auch die Reihenfolge der App-Symbole auf dem Startbildschirm am Linux-Rechner ändern.

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Tags: Linux, Systembibliothek, ITunes, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 08.04.2010