Mac OS X Leopard 10.5.3 und das iPhone

Das gestern freigegebene Update auf 10.5.3 ist zwar sehr umfangreich und je nach Mac zwischen 200 und 400 MB groß, scheint aber auf den ersten Blick nichts zu bieten, was einen derartigen Umfang rechtfertigte oder plausibel machen könnte.

Doch die Beta 6 des iPhone-SDKs scheint Aufschluss zu geben. Die nämlich lässt sich nur noch installieren, wenn Leopard 10.5.3 installiert ist – das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Apple das iPhone und den iPod Touch enger mit dem Betriebssystem verzahnen will, als das bisher der Fall ist.

Seither wird in Entwicklerkreisen darüber spekuliert, um was es sich dabei handeln könnte. Sicher scheint, dass die Voraussetzungen für die Installation von Applikationen auf dem iPhone geschaffen werden müssen. Schließlich soll es mit iPhone 2.0 möglich sein, Applikationen von anderen Anbietern via iTunes zu kaufen und auf dem iPhone zu installieren.

Aber es hilft nichts: bis zum 9. Juni wird man sich wohl gedulden müssen, bevor man Gewissheit erhält. Denn an diesem Termin wird Steve Jobs aller Wahrscheinlichkeit nach das neue iPhone und die neue iPhone-2.0-Software offiziell vorstellen.

Zur Erinnerung: iPhone 2.0 ist ein Systemupdate, das auf allen iPhones kostenlos installiert werden kann und unabhängig vom neuen iPhone-Modell, das voraussichtlich vor allem mit UMTS aufwarten wird.

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Tags: Update, Leopard, Sdk, Appstore, Iphone 2.0, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 29.05.2008