
Selbst bei einer Verdopplung bzw. Vervierfachung der Auflösung käme das iPad immer noch nicht an die Pixeldichte eines "Retina-Displays" heran.
Warum das "iPad 2" kein "Retina-Display" haben wird
Wer sich klar macht, was "Retina-Display" bedeutet, wird verstehen, warum das "iPad 2" wohl ohne auskommen muss
Bei den Gerüchten um das "iPad 2" macht auch immer wieder das Schlagwort vom "Retina-Display" die Runde. Angeblich, so heißt es, werde Apple die Auflösung des iPads entsprechen erhöhen und dem nächsten iPad (wie schon dem iPhone 4) ein Retina-Display spendieren.
Das scheint allerdings mehr als zweifelhaft. Denn mit "Retina-Display" bezeichnet Apple die enorm hohe Pixeldichte von über 320 Punkte pro Zoll beim iPhone 4. Die Punktdichte ist so hoch, dass das menschliche Auge bei einem normalen Abstand von 20 cm auf dem Display keine Pixel mehr erkennen kann.
Das aktuelle iPad bietet mit 1024 x 768 Bildpunkte eine Pixeldichte von 132 ppi. Bei einer Verdopplung der Auflösung auf 2048 x 1536 Pixel käme das iPad-Display auf 264 Punkte pro Zoll. Das wäre für ein 10-Zoll-Display zwar ein ganz hervorragender Wert - aber ein "Retina-Display" wäre das immer noch nicht. Dafür müsste die Auflösung auf rund 2500 x 1800 Pixel steigen - und das ist für ein 10-Zoll-Display technisch vielleicht machbar, aber für den massenhaften Einsatz wohl noch entschieden zu kostspielig.
Das nächste iPad wird wohl eine höhere Pixeldichte bieten - aber mit ziemlicher Sicherheit kein Retina-Display.
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