Ein Reset ist kein Warmstart

Unter iPhone-Anwender kursieren manchmal seltsame Tipps – die nicht immer ganz ungefährlich sind. Beispiel: Das Resetten des iPhones.

Ein Reset wird häufig mit einem Warmstart verwechselt, was ein wenig fatal ist und unter Umständen Datenverlust zur Folgen haben kann.

Bei einem Warmstart wird ein laufendes System heruntergefahren und anschließend neu gestartet. Die entsprechende Funktion bei Mac OS X heißt »Neustart«, bei Windows »Neu starten«. In diesem Fall werden laufende Applikationen korrekt beendet und geöffnete Dateien geschlossen.

Ein Reset dagegen fährt ein System auf die harte Tour herunter. Laufende Applikationen werden kurzerhand abgeschossen, geöffnete Dateien bleiben geöffnet. Ein Reset ist eine Notfallmaßnahme, die dann - und nur dann - angewendet werden soll, wenn ein System nicht mehr reagiert. Ein Reset sollte erst dann durchgeführt werden, wenn ein korrektes Beenden eines Systems nicht mehr möglich ist.

Das gilt nicht nur für das iPhone, sondern für jedes Betriebssystem.

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Tags: Reset, Datenverlust, Notfall, | Autor: Giesbert Damaschke | Datum: 10.11.2008