
Mit Phone View und anderen Programmen können Sie auch dann die Daten auslesen, wenn das iPhone mit einer Code-Sperre geschützt ist. (Bild: Ecamm)
Vorsicht mit sensiblen Daten auf dem iPhone!
Wer glaubt, eine Code-Sperre würde sein iPhone vor neugierigen Blicken sichern, der irrt sich. Leider.
Beim täglichen Einsatz des iPhones sammeln sich im Laufe der Zeit jede Menge privater oder vertraulicher Daten auf dem Gerät an: Notizen, gespeicherte SMS, Kontakte, Anruferlisten, Fotos und ähnliches.
Wer sein iPhone vor dem unbefugten Zugriff schützen will, der sperrt den Zugriff üblicherweise durch eine Code-Sperre. Die wird unter Einstellungen > Allgemein > Code-Sperre festgelegt. Der hier definierte Code muss bei jedem Einschalten des iPhones eingegeben werden, bevor man das Gerät benutzen oder auf die gespeicherten Daten zugreifen kann.
Doch Vorsicht! Diese Code-Sperre sichert nur den direkten Zugriff auf das iPhone – die Inhalte selbst bleiben unverschlüsselt und sind mühelos von jedermann auszulesen. Die Code-Sperre wird erst aktiv, nach dem das iPhone entriegelt wurde. Aber um auf die Daten zuzugreifen, muss man es nicht entriegeln, sondern lediglich über das USB-Kabel an einen Rechner anschließen.
Mit einem geeigneten Programm – zum Beispiel Phone View – lassen sich dann, Code-Sperre hin oder her, die auf dem iPhone gespeicherten Daten auslesen. Phone View kann zwar lediglich die Daten der Apple-Programme lesen, doch es dürfte keine Schwierigkeiten bereiten, auch einen Blick auf die Daten von Programmen anderer Hersteller zu werfen.
Kurz: Der beste Schutz vor Datendiebstahl beim iPhone besteht darin, auf das Gerät etwas sorgfältiger aufzupassen.
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